Bald ist es wieder Nacht
Info
- Text
- Wilhelm Hey (1789-1854)
- Musik
- Volksweise
Entstehungsgeschichte
Das religiöse Kinderwiegenlied hat einen Text von Wilhelm Hey (1789–1854), einem deutschen Pfarrer und Dichter, der vor allem für seine Fabeln bekannt ist. Die Melodie ist eine Volksweise aus dem Bergischen Land; das Lied erscheint in der Sammlung „Die deutschen Volkslieder mit ihren Singweisen" (1843) und ist ein typisches Beispiel für das fromme Kinderlied der Biedermeierzeit.
Gemeinfrei
Dieses Lied ist gemeinfrei, da der Urheber des Textes bereits vor über 70 Jahren verstorben ist und die Musik anonym vor über 70 Jahren veröffentlicht wurde.
Notenblatt
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Liedtext
1. Strophe
Bald ist es wieder Nacht,
ja wieder Nacht,
mein Bettlein ist gemacht;
drein will ich mich legen
wohl mit Gottes Segen,
weil er die ganze Nacht,
die ganze Nacht
gar treulich mich bewacht.
2. Strophe
Da schlaf ich fröhlich ein,
ja fröhlich ein,
gar sicher kann ich sein,
vom Himmel geschwinde
kommen Engelein linde
und decken mich dann zu,*
ja mich dann zu,
und schützen meine Ruh.
3. Strophe
Und wird's dann wieder hell,
dann wieder hell,
da wecken sie mich schnell;
dann spring ich so munter
vom Bettlein herunter;
hab Dank, Gott Vater du!
Gott Vater du!
Ihr Englein auch dazu!
* auch: "decken still mich zu,
ja still mich zu."