Brich an, du schönes Morgenlicht
Info
- Text
- Johann Rist (1607-1667) 1641
- Musik
- Johann Schop (um 1590–1667) 1641 Fassung nach J. S. Bach, Weihnachtsoratorium BWV 248
Entstehungsgeschichte
Der Text stammt von Johann Rist (1607–1667) und ist die neunte Strophe seines zwölfstrophigen Weihnachtsliedes „Ermuntre dich, mein schwacher Geist", das 1641 in Lüneburg erstmals gedruckt wurde. Die Melodie komponierte Johann Schop, ebenfalls 1641. Johann Sebastian Bach griff das Lied in seinem Weihnachtsoratorium auf und machte es so einer breiten Öffentlichkeit bekannt.
Gemeinfrei
Dieses Lied ist gemeinfrei, da alle beteiligten Urheber bereits vor über 70 Jahren verstorben sind.
Notenblatt
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Liedtext
1. Strophe
Brich an, du schönes Morgenlicht,
und lass den Himmel tagen!
Du Hirtenvolk, erschrecke nicht,
weil dir die Engel sagen,
dass dieses schwache Knäbelein
soll unser Trost und Freude sein,
dazu den Satan zwingen
und letztlich Frieden bringen.
2. Strophe
Willkommen, süßer Bräutigam,
du König aller Ehren!
Willkommen, Jesu, Gottes Lamm,
ich will dein Lob vermehren;
ich will dir all mein Leben lang
von Herzen sagen Preis und Dank,
dass du, da wir verloren,
für uns bist Mensch geboren.
3. Strophe
Lob, Preis und Dank, Herr Jesu Christ,
sei dir von mir gesungen,
dass du mein Bruder worden bist
und hast die Welt bezwungen;
hilf, dass ich deine Gütigkeit
stets preis in dieser Gnadenzeit
und mög hernach dort oben
in Ewigkeit dich loben.