Da unten im Tale
Info
- Text & Musik
- aus Kretzschmer/Zuccalmaglio, "Deutsche Volkslieder mit ihren Original-Weisen", Berlin 1838-1840
Entstehungsgeschichte
„Da unten im Tale" ist ein schwäbisches Volkslied, dessen Text und Melodie anonym überliefert sind. Johannes Brahms begegnete dem Lied durch Volksliedersammlungen und schrieb zunächst einen dreistimmigen Satz für den Hamburger Frauenchor (um 1860), später einen vierstimmigen für die Wiener Singakademie; die endgültige Fassung für Singstimme und Klavier erschien 1894 in Brahms' Sammlung „Deutsche Volkslieder" beim Verleger Simrock.
Gemeinfrei
Dieses Lied ist gemeinfrei, da alle beteiligten Urheber bereits vor über 70 Jahren verstorben sind.
Notenblatt
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Liedtext
1. Strophe
Da unten im Tale
läuft's Wasser so trüb,
und i kann dirs nit sagen,
i hab di so lieb.
2. Strophe
Sprichst allweil von Lieb,
sprichst allweil von Treu,
und a bissele Falschheit
is au wohl dabei!
3. Strophe
Und wenn i dir's zehnmal sag,
dass i di lieb,
und du willst nit verstehen,
muss i halt weitergehn.
4. Strophe
Für die Zeit, wo du g'liebt mi hast,
dank i dir schön,
und i wünsch, dass dir's anderswo
besser mag gehn.