Gemeinfreie Lieder

Das Wandern ist des Müllers Lust

Info

Text
Wilhelm Müller (1794-1827), 1818
Musik
Carl Friedrich Zöllner (1800-1860), 1844

Entstehungsgeschichte

Der Text stammt von Wilhelm Müller (1794–1827), der ihn 1818 schrieb und 1821 als Einleitungsgedicht seines Zyklus „Die schöne Müllerin" veröffentlichte. Carl Friedrich Zöllner (1800–1860) vertonte das Gedicht 1844 als vierstimmigen Männerchor; erst seine eingängige Melodie verwandelte das Kunstgedicht in ein weitverbreitetes deutsches Wander- und Volkslied. Franz Schubert hatte den gesamten Zyklus bereits früher vertont.

Gemeinfrei

Dieses Lied ist gemeinfrei, da alle beteiligten Urheber bereits vor über 70 Jahren verstorben sind.

Notenblatt

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Liedtext

1. Strophe
Das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern ist des Müllers Lust,
das Wandern!
Das muss ein schlechter Müller sein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
dem niemals fiel das Wandern ein,
das Wandern, Wandern
das Wandern, das Wandern,
das Wandern, das Wandern, das Wandern.

2. Strophe
Vom Wasser haben wir's gelernt,
vom Wasser haben wir's gelernt,
vom Wasser!
Das hat nicht Rast bei Tag und Nacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
ist stets auf Wanderschaft bedacht,
das Wasser, Wasser,
das Wasser, das Wasser,
das Wasser, das Wasser, das Wasser.

3. Strophe
Das sehn wir auch den Rädern ab,
das sehn wir auch den Rädern ab,
den Rädern!
Die gar nicht gerne stille stehn,
die sich mein Tag nicht müde drehn,
die sich mein Tag nicht müde drehn,
die Räder, Räder,
die Räder, die Räder,
die Räder, die Räder, die Räder.

4. Strophe
Die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine selbst, so schwer sie sind,
die Steine!
Sie tanzen mit den muntern Reihn
und wollen gar noch schneller sein,
und wollen gar noch schneller sein,
die Steine, Steine,
die Steine, die Steine,
die Steine, die Steine, die Steine.

5. Strophe
O Wandern, Wandern, meine Lust,
o Wandern, Wandern, meine Lust,
o Wandern!
Herr Meister und Frau Meisterin,
lasst mich in Frieden weiterziehn
lasst mich in Frieden weiterziehn
und wandern, wandern
und wandern und wandern,
und wandern und wandern und wandern.