Gemeinfreie Lieder

Der Kuckuck und der Esel

Info

Text
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Musik
Carl Friedrich Zelter (1758-1832)

Entstehungsgeschichte

Den Text schrieb Hoffmann von Fallersleben 1835 und greift dabei ein Motiv auf, das bereits in „Des Knaben Wunderhorn" erscheint, wo ein Esel als Schiedsrichter eines Gesangswettstreits zwischen Nachtigall und Kuckuck auftritt. Die Melodie stammt von Carl Friedrich Zelter (1758–1832), der sie 1810 für ein anderes Gedicht Goethes komponiert hatte. Die Verbindung von Fallerslebens Kinderliedtext mit Zelters Melodie verhalf dem Lied zu seiner bis heute anhaltenden Popularität.

Gemeinfrei

Dieses Lied ist gemeinfrei, da alle beteiligten Urheber bereits vor über 70 Jahren verstorben sind.

Notenblatt

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Liedtext

1. Strophe
Der Kuckuck und der Esel,
Die hatten einen Streit,
Wer wohl am besten sänge,
Wer wohl am besten sänge,
Zur schönen Maienzeit,
Zur schönen Maienzeit.

2. Strophe
Der Kuckuck sprach: "Das kann ich!"
und fing gleich an zu schrein
"Ich aber kann es besser,
Ich aber kann es besser",
fiel gleich der Esel ein,
fiel gleich der Esel ein.

3. Strophe
Das klang so schön und lieblich,
so schön von fern und nah,
sie sangen alle beide,
sie sangen alle beide:
Kuckuck, Kuckuck, i-a, i-a!
Kuckuck, Kuckuck, i-a!

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