Der Wächter tutet in sein Horn
Info
- Text & Musik
- Volksweise, nach "Sang und Klang fürs Kinderherz", 1909
Entstehungsgeschichte
Das Lied entstammt der Tradition der Wächter- und Tagelieder, einem Liedtyp, der ursprünglich der höfischen Lyrik angehörte und sich später im Volkslied erhielt. Die früheste bekannte schriftliche Quelle ist die Liedsammlung „Sang und Klang fürs Kinderherz" von 1909. Autor und Komponist sind unbekannt.
Gemeinfrei
Dieses Lied ist gemeinfrei, da Text & Musik bereits vor über 70 Jahren anonym veröffentlicht wurden.
Notenblatt
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Liedtext
1. Strophe
Der Wächter tutet in sein Horn,
und stille sind die Straßen,
vor unserm Fenster nur der Born*
will nicht vom Plaudern lassen.
Wir wollen schlafen gehn.
2. Strophe
Die Lichter löschen langsam aus,
schwarz hängt die Nacht hernieder,
der Schlummer geht von Haus zu Haus
und schließt die Augenlider.
Wir wollen schlafen gehn.
3. Strophe
Die Uhr schlug zehn, die Welt schlief ein,
die Winde gehen müde.
Kehr auch in unsre Herzen ein,
du stiller Sternenfriede.
Wir wollen schlafen gehn.
*Born: Quelle, Brunnen