Gemeinfreie Lieder

Ein Männlein steht im Walde

Info

Text
August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798-1874)
Musik
Volksweise vom Niederrhein

Entstehungsgeschichte

Das Rätselgedicht wurde von Hoffmann von Fallersleben im Dezember 1843 verfasst; die Lösung des Rätsels ist die Hagebutte. Rätsel mit der Hagebutte als Lösung haben eine Tradition bis in die Frühe Neuzeit; Hoffmann gab an, 1833 eine entsprechende Vorlage in einem Rätselbuch von 1562 entdeckt zu haben. Breitere Bekanntheit erlangte das Lied erst durch Engelbert Humperdincks Märchenoper „Hänsel und Gretel" (1893).

Gemeinfrei

Dieses Lied ist gemeinfrei, da August Heinrich Hoffmann von Fallersleben im Jahre 1874 (vor über 70 Jahren) verstarb und die Musik vor über 70 Jahren anonym veröffentlicht wurde.

Notenblatt

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Vorschau Notenblatt

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Liedtext

1. Strophe
Ein Männlein steht im Walde ganz still und stumm,
Es hat von lauter Purpur ein Mäntlein um.
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem purpurroten Mäntelein.

2. Strophe
Das Männlein steht im Walde auf einem Bein
Und hat auf seinem Haupte schwarz Käpplein klein,
Sagt, wer mag das Männlein sein,
Das da steht im Wald allein
Mit dem kleinen schwarzen Käppelein?

3. Strophe (gesprochen)
Das Männlein dort auf einem Bein
Mit seinem roten Mäntelein
Und seinem schwarzen Käppelein
Kann nur die Hagebutte sein.

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