Es klappert die Mühle
Info
- Text
- Ernst Anschütz (1780-1861)
- Musik
- aus dem 16. Jahrhundert
Entstehungsgeschichte
Der Text wurde um 1824 von Ernst Gebhard Salomon Anschütz (1780–1861) verfasst und 1830 im dritten Heft seines „Musikalischen Schulgesangbuchs" veröffentlicht. Die Melodie ist älteren Ursprungs und leitet sich vom Volkslied „Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus" (bekannt seit etwa 1770) ab. Anschütz, Pädagoge und Schuldirektor in Leipzig, schuf auf diese Weise mehrere bekannte Kinderlieder, indem er neue Texte mit geläufigen Volksweisen verband.
Gemeinfrei
Dieses Lied ist gemeinfrei, da der Urheber des Textes bereits vor mehr als 70 Jahren verstorben ist und die Musik vor über 70 jahren anonym veröffentlicht wurde.
Notenblatt
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Liedtext
1. Strophe
Es klappert die Mühle am rauschenden Bach, klipp klapp!
Bei Tag und bei Nacht ist der Müller stets wach, klipp klapp!
Er mahlet das Korn zu dem kräftigen Brot,
und haben wir dieses, so hat's keine Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!
2. Strophe
Flink laufen die Räder und drehen den Stein, klipp klapp!
Und mahlen den Weizen zu Mehl uns so fein, klipp klapp!
Der Bäcker dann Zwieback und Kuchen draus bäckt,
der immer den Kindern besonders gut schmeckt.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!
3. Strophe
Wenn reichliche Körner das Ackerfeld trägt, klipp klapp!
Die Mühle dann flink ihre Räder bewegt, klipp klapp!
Und schenkt uns der Himmel nur immerdar Brot,
so sind wir geborgen und leiden nicht Not.
Klipp klapp, klipp klapp, klipp klapp!