Liebes ABC
Info
- Text
- Wilhelm Gerhard (1780-1858)
- Musik
- Christian August Pohlenz (1790-1847)
Entstehungsgeschichte
Den Text schrieb Wilhelm Christoph Leonhard Gerhard (1780–1858) und veröffentlichte ihn 1826 in seinem Gedichtband. Das Lied ist ein romantisches Liebeslied, das die Buchstaben des Alphabets als strukturierendes Mittel nutzt. Die Vertonung der heute gebräuchlichen Fassung stammt von Christian August Pohlenz (1790–1843), Gewandhaus-Kapellmeister in Leipzig.
Gemeinfrei
Dieses Lied ist gemeinfrei, da alle beteiligten Urheber vor über 70 Jahren verstorben sind.
Notenblatt
Sie können das Notenblatt beliebig oft drucken, vervielfältigen und verwenden.
» Notenblatt für "Liebes ABC" (in F-Dur) herunterladen (PDF-Datei)
Liedtext
1. Strophe
A B C D, wenn ich dich seh',
dich, meine süße Lust,
klopft die bewegte Brust,
wird mir so wohl, so weh,
wenn ich dich seh'.
2. Strophe
E F G H, wärst du doch da!
Drückte mein treuer Arm.
holde, dich, liebewarm!
Schätzchen, ach wärst du da,
wärst du mir nah'!
3. Strophe
I K und L, Äuglein so hell
glänzen in Liebespracht
mir aus der Wimpern Nacht,
trafen mich blitzesschnell,
Äuglein so hell!
4. Strophe
M N O P, gleich einer Fee
fesselst du Herz und Sinn,
Grübchen in Wang' und Kinn,
Rosenglut, Liebesschnee,
reizende Fee!
5. Strophe
Q R S T, scheiden tut weh;
halte mein Herz und Mund
treu an dem Liebesbund!
Sag' du mir nie Ade!
Scheiden tut weh.
6. Strophe
U V W X, mach' einen Knix,
drückt dir ein junger Fant
zärtlich die Schwanenhand;
aber nur ernsten Blicks
mach' einen Knix!
7. Strophe
Ypsilon Z, nun geh zu Bett.
Bricht doch die Nacht schon ein,
kann ja nicht bei dir sein,
wenn ich auch Flügel hätt'.
Nun geh zu Bett!